Geschichte

1936

Rudolph Palmer und seine Ehefrau Klara (geborene Frank) errichten in einem zu diesem Zeitpunkt noch ziemlich unbebauten Stadtteils Endersbach die erste Tankstelle des Dorfes. Das recht unscheinbare und kleine Gebäude besteht zu diesem Zeitpunkt aus einem Verkaufsraum mit Kasse, einer kleinen Werkstatt für Reparaturen und einer einzelnen überdachten Zapfsäule.

Sie schließen einen Vertrag mit der 1890 gegründeten DAPG, die für den Vertrieb von Kraft- und Schmierstoffen auf dem deutschen Markt im Namen von Standart Oil verantwortlich war. Diese hatten wenige Jahre zuvor bereits den Markennamen ESSO registrieren lassen. Dieser ergab sich aus der phonetischen Abkürzung aus SO für Standart Oil. „Ess“ + „O“.

Das älteste vorhandene Bild unserer Tankstelle (1936). Im Hintergrund ist eine Fußgängerbrücke zum Bahnhof Endersbach zu erkennen.
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ca. 1937 - 1939 - Familie Jäger, Freunde der Familie Palmer und Betreiber des gegenüberliegenden Sägewerks

1937

Der Name ESSO wird offiziell und findet sich fortan über allen von DAPG versorgten Tankstellen. Die markanten 4 Buchstaben in der auffälligen Rot-Blau Kombination sollten für viele Jahrzehnte die Tankstelle Palmer und damit auch diesen Teils Endersbach prägen.

1939

Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 markiert eine der dunkelsten Stunden in der deutschen Geschichte. Die damit verbundene Umstellung auf Kriegswirtschaft trifft die Bevölkerung hart und auch die Familie Palmer bleibt hiervon nicht verschont. Reguliert wurde dies durch die Arbeitsgemeinschaft Mineralölverteilung (AMV), deren erklärtes Ziel es war, von international agierenden Mineralölkonzernen größtmöglich unabhängig zu werden und deutsche Hersteller zu fördern. Hinzu kamen eine starke Regulierung und Rationierung bei der Abgabe von KFZ-Kraftstoffen.

Oma Klara war ab diesem Zeitpunkt weitestgehend auf sich allein gestellt, da Ihr Mann Rudolph an die Front beordert wurde. Da aber die noch junge Tankstelle alles andere als vollendet war, fand Sie kreative Mittel und Wege, um trotz des streng geregelten Verkaufs von Treibstoff über die Runden zu kommen. Tauschgeschäfte unter der Hand und eine jahrelange Verwurzelung in der Gemeinde waren hierbei entscheidend für das Weiterbestehen der künftigen Kulttankstelle.

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